Ihr habt es schon gemerkt: Keine neuen Artikel seit Tagen. Wir hatten uns definitiv mehr “Nachwahl-Material” bzw. “Nachwahl-Blüten” erwartet. Aber gekommen ist nicht viel. Auch das SVP-interne Hickhack als potentielle Blüten-Wiese ist nun vorbei und die politische “Normalität” hält wieder Einzug.
ABER … die nächste Wahl kommt bestimmt … das Projekt Wahlkampfblüten geht nun in eine kreative Pause, but: we’ll be back!
Die Wahlkampfblüten bleiben natürlich online!
Es gibt Gewinner und Verlierer bei jeder Wahl. Während es im nördlichen Ausland zum Bon ton gehört, nach einer Wahlschlappe zurückzutreten, so ist Südtirol bis dato rücktrittfreies Land. Vielleicht ändert sich dieses Mal etwas?
Besonders unter Druck stehen dürfte Elmar Pichler Rolle - so entnehmen wir es zumindest der Presse. Heute Abend bei der Sitzung des Parteiausschusses soll eine Entscheidung fallen. Was glaubt Ihr: tritt er zurück? Wird er zurückgetreten? Bleibt er wo er ist?
bleibt er ... bleibt er nicht?
Setzt selbst! 5 Sterne für den Rücktritt, einen Stern dagegen!
… rufen die Verliererorganisationen innerhalb der Sammelpartei den Gewinnern zu, was man ihnen denn noch wert sei. Zu den großen Verlieren in der SVP zählen die Junge Generation und die Arbeitnehmer, und beide, ganz unabhängig voneinander, gaben im Nachwahlgeplärre einen fast identischen und trotzigen Stoßruf Richtung Mama SVP ab, der da lautete:
“Aber auch die SVP selbst müsse jetzt klären, was ihr an den Arbeitnehmern liegt, so Perkmann.”
(Quelle: stol.it)
“‘Wir fragen die Partei ernsthaft, was wir ihr tatsächlich wert sind’, meint JG-Chef Achammer”
(Quelle: Homepage JG)
Nun denn, Mama SVP, besänftige deine Kinder und schenk ihnen wieder etwas mehr deiner Liebe, auf dass sie wieder auf die Straße des Erfolgs finden mögen.
Kaum ist die Wahl geschlagen, wackeln die ersten Stühle. Ist eigentlich ganz normal, weil jede Wahl Verlierer hat, und jemand muss für den Verlust gerade stehen. Der Stuhl der gerade am heftigsten wackelt ist jener vom Parteiobmann der SVP, und wie uns die (klassischen) Medien berichten, sollte eine erste Entscheidung darüber am nächsten Montag bei der Sitzung des Parteiausschusses fallen. Wir wissen natürlich, dass das, was in den Medien berichtet wird, nur einen Hauch dessen widerspiegelt von dem, was im Hintergrund passiert.
Elmar Pichler Rolle hat dieser Tage keinen leichten Stand, und so greift er nach einem Mittel, das er letzthin mehrmals angewendet hat, wenn er parteiintern in Bedrängnis geraten ist: die Öffentlichkeit informieren! So zumindest dürfte diese seine Aussage in seinem Blog zu verstehen sein: “Diese Tage verlaufen ziemlich turbulent, daher werde ich den Obmann-Blog noch weiterführen und ein wenig vom Tagesgeschehen berichten.”
Auf News gespannt!
Wir sind gespannt auf alle News und bedanken uns hiermit schon mal im Voraus für alle Informationen, die uns fern der klassischen Medien über Elmars Blog erreichen. Danke, auf dich ist Verlass. 4,5 Punkte dafür.
… könnte die Südtiroler Freiheit sich eigentlich auflösen, sprich nach Erreichung des Selbstbestimmungsrechtes für Südtirol hätte die SF eigentlich ihr Gründungsziel erreicht. Und damit, so meint ein junger Leser unseres Blogs, bräuchte es sie im Landtag gar nicht mehr. Freundlicherweise liefert er uns auch gleich einen passenden Vorschlag für eine etwaige Umbenennung. Könnte aber auch eine Tochterorganisation sein. 4 Punkte für diese humorvolle Zusendung.
Neubenennung
PS: Dies ist unser 100. Eintrag! Wir danken natürlich den Kandidaten und Parteien auch recht herzlich für die “Blüten”, die sie uns zur “Verfügung” gestellt haben.
… werden die ersten sein”, meint Manfred “Fred” Schweigkofler auf seiner Homepage unter der Rubrik “Sager/Zitate”. Den biblischen Spruch in Ehren. Er klingt gut, “wirkt” aber leider nicht immer. Als Spätest-Einsteiger hatte es Fred mehr als nur schwer, sich populär zu präsentieren, genauso wie alle anderen Neu- und Quereinsteiger auch. Fred wurde tatsächlich letzter in den Reihern der SVP. Jede Wahl hat Verlierer, und manchmal “bleiben die letzten eben auch die letzten”. 4 Punkte aber für die positive Einstellung und den Glauben ans wahrlich Unmögliche.
Interessant, interessant: während wir in den letzten vier Wochen ja beinahe im Stundenrhythmus mit Neuigkeiten im Blogformat beglückt wurden, sich etliche Kandidaten bemüßigt fühlten, uns im Web über ihr Treiben aufzuklären, herrscht nun …. FUNKSTILLE.
Der Obmann-Blog hat seit Freitag Nacht kein Tastenklicken mehr gehört, Thomas Widmann ist beim Wahlaufruf mit LH und Pusterer Bahn stehen geblieben, Dieter Steger lächelt immer noch siegessicher wie eh und je von seiner Webseite, der fleißige Tippser Erich Meraner ist wieder ins reale Privatleben zurückgekehrt **Breaking News: upps, nein, da ist jetzt das “Danke” (bravo Erich) ** … einzig die Alt-Blogger Markus Lobis und Lorenz Puff bleiben aktiv und Seppl Lamprecht hat schon wieder neue Termine (30.10.) im Netz.
Danke liebe Leser !
Zugegeben, auch auf unserer Seite ist’s etwas ruhiger geworden… aber so ein kleines “DANKE LIEBE WÄHLER” kostet gar nichts und wäre eine sympathische Geste auf allen Wahlkampf-Seite. In diesem Sinne: DANKE EUCH LESERN FÜR DIE TREUE ! 5 Punkte für Euch !
Es hat sich schon rumgesprochen, ein Kommentar auf diesem Post hat das halbe Redaktionsteam schon verraten und es gab auch schon eine parlamentarische … äh eine Parlamentarier-Anfrage. Die Spatzen pfeifen es quasi von den Dächern (wir haben’s halt ein bischen mit Vögeln …
Mir sein mir, und zwar:
Ingo Dejaco, 31, Politik- und Bildwissenschaftler (freiberufich tätig in den Bereichen Digitales Sammlungsmanagement, Fotografie, Politische Kommunikation, Publizistik)
Joachim Dejaco, 35, Wirtschaftsingenieur, Leitender Angestellter eines öffentlichen Betriebs
Manfred Mussner, 35, Jurist und Politikwissenschaftler, Leiter der Luftfahrtbehörde am Bozner Flughafen
Werner Mussner, 31, Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei Mussner&Tovazzi, Bozen
mir sein mir
Es ist vorbei mit der Anonymität - das ist unser “Outing”. Ja, wir outen uns, gerade noch rechtzeitig und zu Lebzeiten - posthumes Outing soll zwar in den letzten Wochen “in” geworden sein, ist es aber nicht ganz unser Ding.
Wir hatten viel Spaß in den letzten vier Wochen und werden auch weiterhin sachlich-humoristisch das politische Geschehen kommentieren. Wo? Natürlich auf www.wahlkampf.bz.it, denn NACH der Wahl ist VOR der Wahl!
Zur Einstimmung auf die heutige Wahl, zum Mitsingen und Mitklatschen, zum Schmunzeln und Grinsen (oh je, wurde in diesem Wahlkampf nicht schon genug gegrinst), zum Hopsen und Tanzen, einmal mehr: DER DOGGI !!!!!!
Der Countdown läuft … morgen noch, dann ist’s vorbei. Die Wahlwerbung stoppte, a groaßes Vergelts Gott, schon gestern. Es war der letzte Tag, an dem geworben werden konnte. Und wie sie warben!! 31 Werbeschaltungen und Beilagen in der “Neue Südtiroler Tageszeitung” und 51 in den “Dolomiten” (inkl. Magazin). Wie war das noch mal im fernen 2003: “Der nächste Wahlkampf wird bestimmt ruhiger”, soll da wer gesagt haben. Nundenn, nichts davon hat sich bewahrheitet. Am heutigen Samstag ist endlich Ruhe eingekehrt und nun können wir auch das gestrige Rätsel “Die Millionenfrage” lüften Es war die Tageszeitung, die sich ab sofort wieder deutlich fleißiger um Werbung wird bemühen müssen. Hier die “blanke” heutige Ausgabe:
Werbung ade
Für uns war die Wahlwerbung natürlich das täglich Brot unserer Arbeit auf dieser Seite, wir verlieren mit dem Werbestop einen wichtigen “Zulieferer”. Aber Skurrilitäten gibt’s natürlich in Hülle und Fülle auch jenseits der bunten Werbeblätter. Wir bleiben am Ball … 5 Punkte dafür, dass man die Zeitungen heute wieder lesen kann, ohne von der Werbung förmlich erschlagen zu werden.
Die Bauern haben fünf Vertreter (Durnwalder, Berger, Lamprecht, Kuenzer, Thaler) benannt und damit muss Schluss sein. Schluss. Maus. Aus. … Ist die Reihung wirklich aus ?
Nun, in den letzten Tagen flatterte den Obstbauern des Landes ein Brief von ihresgleichen ins Haus, von einem bekannten Rebellen und Wadlbeißer, vom selbsternannten Rächer der Lobby-losen, von Arnold Schuler.
PDF_Download, 2MB
Da von “hoher Stelle nicht unterstützt”, benutzt er das Instrument des Direct Mailing (hat nichts mit “Mele”=Äpfel zu tun), um sich rotzfrech als Bauernvertreter anzubieten und um die Stimme der Landwirte zu werben. Und der Apfel-Robin-Hood liefert auch gleich noch den “Beweis” für seine Legitimation, indem er behauptet “zu wissen, wo bei einer Schaufel hinten und wo vorne ist”.
Wo ist hinten - wo ist vorne?
Unsere Burggräfler Freunde und derzeitigen Stimmungsbeobachter vor Ort prophezeien, dass er damit Erfolg haben wird. Nun denn, warten wir’s ab und vergeben einstweilen 3 Schaufeln.
Gelbe Seiten? (oder Blaue, Grüne, Rote…)
Neuer OBI Katalog?
tiroler zeitung als Gratisausgabe?
Alte Faschingszeitung?
Hochkapitalistisches Magazin, das in Zeiten der Finanzkrise noch ein paar Heinis den letzten Cent aus der Tasche lockt?
werbung soweit das auge reicht
Hm. Entscheidet selbst, Joker verwenden und abstimmen. Aber wenn wir daran denken, wie den Medien diesertage das Geld am Fenster reinrinnt, dann geben wir uns selbst 0,1 Sparpunkte.
Zielgruppenorientierte Wahlwerbung und Veranstaltungen sind durchaus sinnvoll und zeugen von gut durchdachten Wahlkampf-Strategien. Die Senioren der SVP sind diesbezgl. sehr professionell unterwegs… ja vielleicht sogar ein bischen zu professionell, auf jeden Fall mit viel schwarzem Humor, und laden für heute Nachmittag zum Info-Treff zum Thema “Testament”:
Wir finden: bei aller Professionalität der Wahlkampfstrategen hätte etwas Takt in diesem Fall nicht geschadet. Es gibt also nur den Erbschafts-Pflichtteil von 1/3, also genau 1,67 Punkte.
… schoss Harald Stauder für seinen Wahlkampf. Dem Wähler will er damit wohl “internationale Erfahrung” vermitteln, vielleicht hofft er auch, daß Kompetenz, Beliebtheit und Autorität der Kanzlerin auch auf ihn abfärben.
Mehr als legitim, nur schade, dass der Fotograf hier so ziehmlich das schlimmste Bild von Frau Merkel geknipst hat, das östlich und westlich der Oder geschossen wurde…
Scharfer Blick und makelloses Outfit...
Zu Recht läuft unser Kandidat hier davon, wenn auch mit einem etwas eigenem Stil, den wir als “deutscher Postbeamter mit Diarrhoe akut” bezeichnen würden.
Tatütataa die Post ist da
Trotzdem, etwas weniger Eitelkeit in der Politik finden wir immer ok: 3 schöne Bildpunkte.
Philipp schickt uns einen Auszug aus der SWZ vom letzten Freitag, wo uns auf Seite 11 fünf fleißige Waldarbeiter entgegenlachen. “Zu doof”, meint Philipp, “dass ausrechnet Landwirtschafts-LR Berger sein Werkzeug falsch herum hält. Was will er mit diesem Teil in der Erde? Was er wohl spalten will?”
Auch Berger spaltet
Nun Philipp, über Abspaltungsversuche haben wir bereits öfters berichtet (siehe: Egartner, Durnwalder…), und dein Beitrag ergänzt unsere Berichterstattung um eine weitere Facette.
Für die Wertung stellen wir noch folgende Überlegung an: dass der Bauernvertreter ein Werkzeug der Bauern nicht kennt, spricht nicht gerade für Volksnähe. Das wäre ja gerade so, als würde Rosa Thaler statt Kecksen Panettone backen, Markus Lobis mit einem SUV statt mit dem Zug fahren oder Dieter Steger sich zum Einkaufen ins DEZ begeben. Wir geben 3 Punkte, spalten diese aber in zwei Teile sodass dann nur mehr 1,5 Punkte übrig bleiben.
Brumm…Wroaaaammm….töfftöfff. Macht Auto spieli Spaß! Dachtet Ihr, Tommy sei ein Benzinbruder?? Dann schaut Euch dieses Foto an!! Der wahre Benzinbruder ist Florian, niemand fährt mit soviel Freude durch die Gegend!
Hehe... endlich spielen!
Wir haben dieses Foto aus seinem Wahlkatalog… und geben dafür 2 Oktanpunkte.
… dachten sich ein paar Jungs, als sie merkten, welche Fähigkeiten im Unterbergerschem Putzlappen stecken. Sein weiches und sanft durchdringendes Material taugt zu … uiuiui … jedenfalls nicht nur dafür wofür er konzipiert wurde.
missbrauch
Der Julia dürfts Wurscht sein, Werbung ist es allemal, und somit ist der Zweck erfüllt! 3,5 Punkte für die Kreativität und den Ideenreichtum unserer Jugend!
Unser erster Post geht auf den 04. September zurück. In unserer Anfangszeit hatten wir rund 50 bis 60 Besucher täglich. Dann, mit der Berichterstattung in der FF kam der schlaghafte Aufstieg und seitdem zählen wir rund 600 Besucher täglich (Wochenende ausgenommen) Heute, wenige Tage vor der Wahl haben wir die 20.000er Marke geknackt. Und wie wir schon zu einem früheren Zeitpunkt erwähnten: Selbst schuld dass wir nichts Kommerzielles draus gemacht haben! Aber Spaß macht’s trotzdem, vor allem wegen euren vielen Feedbacks.
… die Leute schimpfen (wie üblich) über den nimmer endenden Wahlkampf, über die Flut an Werbung, über die vielen Versprechen der Politiker! Dagegen hilft eigentlich nur eins: COMEDY
Auf Südtirol1 läuft derzeit die von Markus “Doggi” Dorfmann und Arno Dejaco gestaltete Comedy “I Tu Lei Redn” - Wahlkampf auf dem Bauernhof. Wer sie noch nie live gehört hat, kann online reinschauen und -hören.
4,5 Punkte für die hier gebotenen “Wahl(kampf)analysen”. Einfach auf das Bild klicken!